ONYSTER® – Der erste Schritt bei Nagelpilz

ONYSTER® – Der erste Schritt bei Nagelpilz

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Onychomykose – Ursachen und Anamnese

Die Onychomykose ist die häufigste chronische Pilzinfektion der Finger- und Zehennägel, die ohne wirksame Behandlung die Nagelplatte zerstört. Sie wird primär von den Erregern Trichophyton rubrum oder vom Trichophyton interdigitale ausgelöst, aber auch Schimmel- oder Hefepilze können die Ursache sein. Die Zehennägel sind bei Onychomykose viermal so häufig betroffen wie die Fingernägel, in 60 % aller Fälle betrifft es den großen Zeh. Prädispositive Faktoren sind eine erbliche Veranlagung, periphere Neuropathien, Durchblutungsstörungen, z. B. durch Diabetes oder bedingt durch zu enge Schuhe. Senioren sind deutlich häufiger betroffen als jüngere Altersgruppen. 
Häufigste Form ist die distolaterale subunguale Onychomykose, bei der der Pilz von distal in die Unterseite der Nagelplatte eindringt und sich ausbreitet. Unter dem Nagel entwickelt sich eine Hyperkeratose, die die Nagelplatte anhebt und gelblich färbt. Indiz für eine Onychomykose sind daher unnatürlich dicke, aufgeraute Nägel oder verfärbte Nagelplatten. 

Onychomykosen – hartnäckig, ansteckend, schwierig zu behandeln
Nagelpilzerkrankungen verursachen selten starke Beschwerden. Studien zufolge geht jeder dritte Nagelpilz-Patient nicht zum Arzt, sondern behandelt den Nagelpilz durch Selbstmedikation oder gar nicht. Häufig werden Allgemeinmediziner, Dermatologen und Podologen erst zu Rate gezogen, wenn die Erkrankung fortgeschritten ist und sich daraus eine erheblich schwierigere Behandlung ergibt. Nagelpilz muss allerdings behandelt werden, da er nicht von selbst heilt und ansteckend ist. Es besteht die Gefahr einer Streuung auf andere Körperbereiche oder einer Übertragung des Pilzes auf andere Menschen. Die Behandlung einer Onychomykose ist häufig langwierig und schwierig, die Heilungsraten sind eher gering und liegen nur bei 25-50 %1 . Die Rückfallquoten sind hoch. Hierfür sorgen vor allem die Pilzsporen, die sich in den Hohlräumen des infizierten Nagelmaterials festsetzen und dort monatelang unbehelligt von systemischen und topischen Antimykotika überleben können. Denn Antimykotika gelangen kaum in diese Hohlräume, außerdem wirken viele der gängigen Antimykotika nur gegen den Pilz selbst und nicht bzw. nur eingeschränkt gegen die Pilzsporen.

Es sind daher drei Schritte, die zu einer erfolgreichen antimykotischen Behandlung führen:

Entfernen der infizierten Nagelmasse
Topische Antimykotika
Systematische Therapie

Der erste Schritt ist der Wichtigste, denn kein Medikament ist in der Lage, alle Erreger von innen zu erreichen. Um das pilzhaltige Nagelmaterial zu beseitigen, gibt es mehrere Optionen: Neben dem professionellen Fräsen des Nagels durch einen Podologen besteht außerdem die Möglichkeit, die Onychomykose mittels einer Lasertherapie zu behandeln, die die Nagelpilzsporen thermisch bekämpft. Sehr effektiv ist die Selbstbehandlung mit 40%igem Harnstoff. ONYSTER® zählt zu diesem Therapiekonzept. Es ist die einzige Methode, die mit hoher Effizienz, schmerzfrei und atraumatisch durch den Patienten selbst erfolgen kann. Die Entfernung des infizierten Nagelmaterials mit einer Harnstoffsalbe als Vorbehandlung vor der eigentlichen antimykotischen Therapie verbessert daher die Behandlungsergebnisse. 

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ONYSTER® besteht aus einer Salbe mit hohem Urea-Anteil von 40 % und ergonomisch geformten, wasserfesten Pflastern, die eine okklusive und damit optimale Wirkung der Salbe auf den Nagel über 24 Stunden garantieren. Die stark keratolytische Wirkung von Urea weicht die Wasserstoffbrücken des Keratins auf und sorgt so für eine schmerzfreie Ablösung der betroffenen Nagelteile. Dabei bleibt das gesunde Nagelkeratin erhalten, nur der erkrankte Teil des Nagels wird gezielt aufgeweicht. Der Okklusionseffekt durch die Spezial-Pflaster ist wesentlich für den Erfolg der Therapie im Rahmen der Nagelentfernung. Nach 1 bis 3 Wochen kann der kranke Nagelteil einfach abgelöst oder mit einer Nagelschere von einer medizinischen Fachkraft abgelöst werden. Entscheidender Vorteil dieser Behandlung ist, dass sie vom Patienten ohne Verletzungsgefahr durchgeführt werden kann und schon nach kurzer Zeit sichtbare Erfolge erzielt. Im Gegensatz zu anderen Therapieoptionen ist kein Bad notwendig, der Patient muss nicht jeden Tag den Nagel abschaben. 
Jetzt kann die Behandlung des Nagelbetts mit antimykotischen Cremes begonnen werden. Die ONYSTER® Salbe enthält neben Urea weitere 40 % hautschützende Vaseline und 20 % Lanolin.

Anwendung:
ONYSTER® Salbe einmal am Tag dick auf den erkrankten Nagel auftragen und darauf täglich ein frisches ONYSTER®-Pflaster kleben. Das Pflaster schließt den Nagel 24 Stunden lang okklusiv ab und sorgt dafür, dass die Salbe ihren Wirkstoff während dieser Zeit gleichmäßig freigeben kann. Bereits nach ein bis drei Wochen – je nach Dicke des befallenen Nagels – ist es möglich, den befallenen Nagelteil von einer medizinischen Fachkraft entfernen zu lassen und die Systemtherapie fortzuführen.

Mehr Compliance mit ONYSTER®
Mit ONYSTER® entfallen gegenüber anderen Onychomykose-Behandlungen lästige tägliche Nagelbäder, das tägliche Abschaben der Nageloberfläche und schmerzhafte langwierige Behandlungen. ONYSTER® ist eine wirksame Vorbehandlung für eine effizientere Onychomykose-Therapie dank der atraumatischen Nagelablösung. 

Rezeptfrei in Apotheken: 

ONYSTER®-Set 
Inhalt: 10 g Salbe, 21 ergonomische Pflaster
PZN 06729328
Preis: 23,00 €*

ONYSTER® ist ein Präparat der Marke Pierre Fabre Dermatologie
– der kompetente Partner in der therapeutischen Dermatologie.