World of Beauty – Peeling

Die verschiedenen Varianten des Peelings

© Angelika Bentin

Zu den Peelingmethoden gehören das mechanische Rubbelpeeling, das enzymatische Peeling, die Kräuterschälkur, der Einsatz von Fruchtsäuren, das Hauttrockenbürsten sowie Mikro- und Dermabrasion. Peelings werden nach ihrer Tiefe definiert. Überwiegend für Gesichtsbehandlungen angewendet, wirken Peelings ebenfalls als Hand- und Fußtreatment, am Körper und bei Cellulite.

Mechanisches Peeling

Hierbei wird die Mikrozirkulation der Haut angeregt, deren natürliche Abschuppung verstärkt. Im Vergleich zu chemischen Peelings ist die Anwendung frei von Nebenwirkungen und für jede Haut sowie für die Problemhaut geeignet. Beim Einmassieren auf die Haut sorgen die Peeling-Cremes für eine porentiefe Reinigung und entfernen lockere Hautschüppchen. Gleichzeitig regen sie die Durchblutung an und bewirken so eine Auffrischung, einen leichten Straffungseffekt und ein frisches, jugendlicheres Aussehen.

Chemisches Peeling

Es verstärkt die Mikrozirkulation der Haut. Dieser Prozess wird durch einen chemischen Reiz bestimmter Säuren ausgelöst, wie beispielsweise Glykolsäure, die man in Zuckerrohrsaft und unreifen Weintrauben findet. Um die Hautschichten abzuschälen, sind die Konzentrationen in unterschiedlichen Stärken notwendig. Dabei dringen die chemischen Wirkstoffe in die oberen Hautschichten ein, tragen die alten ab und aktivieren die Zellerneuerung der Haut.

Fruchtsäure-Peeling

Hauptwirkstoff eines Fruchtsäure-Peelings sind u.a. Glycol-, Milch- sowie Weinsäure, Apfel- und Zitronensäure. Auf der Oberhaut sorgt eine Fruchtsäurebehandlung dafür, dass der mit den Jahren zäh gewordene Zellleim aufweicht. Die festgeklebten Hornschüppchen lösen sich. Das ist das Signal für die unterste Schicht der Oberhaut, vermehrt neue Zellen zu produzieren und in Richtung Hornschicht zu entsenden. Das Ergebnis: Die Zellerneuerungsrate steigt an, der Hautstoffwechsel erwacht zu neuem Leben, die Durchblutung wird gefördert und die verjüngende Vitaldynamik nimmt ihren Anfang.

Enzym-Peeling

Eine äußerst schonende und gleichmäßige Methode, da sich die Wirkung auf die Hautoberfläche beschränkt. Schonend aus dem Grund, da chemische Peelings gegenüber mechanischen Verfahren keinen schmirgelnden Reibe-Effekt haben. Die Eiweiß spaltenden Enzyme stammen meist aus Früchten. Besonders wenn die Haut durch Akne verunreinigt ist, können Fruchtsäure-Peelings zu aggressiv sein, weshalb dieses Verfahren eine gute Alternative darstellt.

Mikrodermabrasion

Eine apparative Variante des mechanischen Peelings ist die Mikrodermabrasion. Dabei werden mineralische Kleinstkristalle durch eine Düse auf die Haut geblasen. Die Kristalle und die abgetragenen Hautzellen werden unter Vakuum gleich wieder eingesaugt. Anwendungsgebiete sind unter anderem Falten, Narben, Schwangerschaftsstreifen, Lichtschäden und Verhornungen. Vorteil dieses Verfahrens ist die gute Kontrolle und das unmittelbar sichtbare Ergebnis.

Detaillierte Informationen zu den Verfahrensweisen der unterschiedlichen Peeling-Methoden können Sie in der aktuellen Ausgabe der UPTODAETE 02/2012 nachlesen.

Zurück