5 Fragen zu Akne an Hautexpertin Dr. Stefanie Häfele von DUCRAY

5 Fragen zu Akne an Hautexpertin Dr. Stefanie Häfele von DUCRAY

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Wie entstehen Hautunreinheiten?

Dr. Stefanie Häfele: „Ein Pickel entsteht in der Regel, wenn sich ein Haarfollikel entzündet. Man kann sich das so vorstellen, dass jede Haarwurzel in einem kleinen Säckchen sitzt, dem sogenannten Haarfollikel. Er wird von Talgdrüsen umgeben, die dem Schutz der Haut vor Austrocknung und Infektionen dienen.
Bei einer Talgüberproduktion, nämlich der Hyperseborrhoe, kommt es zu einer Fehlfunktion dieser Drüsen. Wenn der überschüssige Talg abfließen kann, macht es sich als fettige Haut bemerkbar. Wenn jedoch gleichzeitig eine Verhornungsstörung im Talgdrüsengang auftritt und zu viele Hornzellen gebildet werden – was wir als Hyperkeratose bezeichnen – dann verstopfen die Poren und der Talg sammelt sich an. Für das Propionibacterium acnes, das Teil der natürlichen Hautflora ist, entsteht so ein Schlaraffenland. Es ernährt sich von dem Talg und vermehrt sich zu Bakterienkolonien, die entzündliche Komedonen und Pickel auslösen. Seit 2003 weiß man auch, dass die Wurzel allen Übels von Beginn an die Aknebakterien sind. Nach neuesten Erkenntnissen bilden sie außerdem einen Schutzwall, den P. acnes Biofilm, der die Bakterien vor äußeren Einflüssen abschirmt. Das macht sie besonders hartnäckig.“

Was ist ein Biofilm?

Dr. Stefanie Häfele: „Biofilme sind der Zusammenschluss von Mikroorganismen, z.B. Bakterien, zu einer schützenden Hülle. Man kann sich das so vorstellen: Am Anfang sind wenige Bakterien auf der Haut. Wenn die Bedingungen günstig sind, vermehren sich die Bakterien zu Kolonien und heften sich immer fester an die Haut an. Um ihre Überlebenschancen zu steigern, sondern sie sogenannte extrazelluläre Substanzen (EPS) ab, aus denen eine Schleimschicht entsteht, in der sie eingebettet leben. Das Zusammenleben der Bakterien im Schutz des Biofilms macht sie resistenter gegenüber Angriffen von außen – einschließlich Antibiotikatherapien.

Die Erkenntnis, dass P. acnes ebenfalls einen schützenden Biofilm ausbildet, ist noch recht jung. Mit DUCRAY keracnyl und der Wirkstoff-Entdeckung Myrtacin® ist es uns nun als weltweit erste Marke gelungen, eine Akne-Pflegelinie zu entwickeln, die gezielt den Biofilm zerstört sowie eine Neubildung verhindert und Behandlungserfolge damit erhöht.“

Wann wird aus einem harmlosen Pickel eine ausgeprägte Akne?

Dr. Stefanie Häfele: „Es gibt viele Gründe für Akne. Häufiger Auslöser sind Hormone – deswegen leiden auch so viele Teenager während der Pubertät unter dem Pickelproblem. Frauen im Erwachsenenalter bemerken oft, dass die Zunahme von Hautunreinheiten von ihrem Zyklus abhängt oder mit Absetzen der Pille eintritt. Aber auch eine unausgewogene Ernährung, ein hoher Stresslevel, die Einnahme von Medikamenten oder die Nutzung von komedogener Kosmetik können Ursachen sein. Außerdem können manche Lebensgewohnheiten die Entstehung von Akne begünstigen, z.B. Alkoholkonsum oder Rauchen.“

Was kann man dagegen tun, wenn die Haut sprießt?

Dr. Stefanie Häfele: „Was man auf keinen Fall tun sollte, ist drücken! Dadurch verbreitet man die Aknebakterien nur noch mehr auf der Haut und erhöht das Risiko, dass Entzündungen und Narben entstehen. Also Finger weg von Pickeln!
Deswegen ist auch die richtige Hautpflege besonders wichtig – beginnend mit einer gründlichen Reinigung, die mild und seifenfrei sein sollte und gleichzeitig Feuchtigkeit spendet (z.B. das neue anti-bakterielle DUCRAY keracnyl Waschgel, das einzige Reinigungsprodukt mit Myrtacin®). Die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit ist ein wichtiger Aspekt, der allzu häufig vergessen wird. Man konzentriert sich bei der Reinigung meist auf mattierende und sebumregulierende Eigenschaften, durch die die Haut allerdings oft austrocknet. Eine passende feuchtigkeitsspendende Creme darf dann natürlich auch nicht fehlen (z.B. das antibakterielle DUCRAY keracnyl PP mit Myrtacin® als Monopräparat oder therapiebegleitend bei topischen Akne- Behandlungen, das sowohl präventiv als auch kurativ wirkt und über sechs Stunden intensive Feuchtigkeit spendet).
Generell gilt, dass Akne leichter in den Griff zu bekommen ist, je früher dagegen angegangen wird. Wenn es sich noch nicht entzündet hat, kann eine Kosmetikerin helfen. Spätestens aber bei einer entzündlichen Akne sollte der Hautarzt aufgesucht werden.“

Wie beugt man Aknenarben vor?

Dr. Stefanie Häfele: „Entzündliche Akne kann das Bindegewebe schädigen. Der Körper versucht dann die Wunde schnellstmöglich zu schließen. Da die Haut sich oft nicht schnell genug selbst regeneriert, wird Ersatzgewebe produziert. Dieses „Flicken“ sehen wir dann als Narbe. Um Narben vorzubeugen – egal bei welcher Art Wunde – sollte die Haut daher bei ihrer natürlichen Regeneration durch die richtige Pflege unterstützt werden (z.B. mit der ästhetischen Regenerations- und Narbenpflege A-DERMA Epitheliale A.H Duo). Bestes Beispiel bei Akne sind Isotretinoin-Therapien: Dabei trocknet die Haut extrem aus, da die Talgproduktion komplett gestoppt wird. Wichtig hier: Feuchtigkeit und eine aktive reparierende Wirkung (z.B. mit Hilfe der sterilen, therapiebegleitenden Hyperfeuchtigkeitspflege DUCRAY keracnyl REPAIR).“

 

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