Batman-Lifting für straffe Oberarme

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Wenn die Ärmchen wackeln

Wohlgeformte und straffe Arme – der Wunsch vieler  Frauen. Leider siegt im Laufe des Lebens bei vielen Frauen die Schwerkraft und die Haut an den Armen erschlafft und hängt durch. Bemerkbar macht sich dies häufig beim Winken, wenn die Oberarme hin und her schlackern. Daher werden sie allgemein auch als Winkearme bezeichnet. Da mit zunehmendem Alter das Bindegewebe abschwächt, verliert die Haut an Elastizität, bekommt Falten und es entstehen unschöne Fettpölsterchen sowie Dellen. Weitere Gründe können auch eine erblich bedingte Veranlagung für schwaches Bindegewebe oder eine große Gewichtsabnahme sein. Wir haben bei Dr. med. Klaus G. Niermann nachgefragt, was wir gegen die Winkearme machen können.

„Die wenigsten Frauen im Alter von über 40 Jahren sind mit dem Aussehen ihrer Oberarme zufrieden. Allerdings helfen auch Ernährungsumstellung und gezielte Straffungsübungen nur bedingt“, weiß Dr. med. Klaus G. Niermann, Facharzt für Plastische Chirurgie und Leiter der Fontana Klinik in Mainz, der ebenfalls Praxen in Wiesbaden und Nürnberg betreibt. Der Mediziner arbeitet mit dem sogenannten Batman-Lifting, um die ungeliebten wackelnden Arme neu zu formen und überschüssiges Fett zu entfernen. Er erklärt: „Bei dieser besonders narbenarmen Methode schneiden wir überschüssiges Gewebe weg und passen die Kontur wieder dem restlichen Körper an“.

Für eine natürliche Silhouette

Da überschüssige Haut- und Fettansammlungen meist an den Oberarmunterseiten auftreten, entfernen Mediziner die Haut hier je nach Beschaffenheit des Bindegewebes L-, T- oder halbmondförmig, mit dem Vorteil, dass die Narbe kaum sichtbar in der Achsel oder längs der Oberarminnenseite verläuft. Dazu zeichnet der Chirurg an dem ausgestreckten Arm die entsprechende Form für den späteren Schnitt an. Dr. Niemann erklärt: „Durch die Verwendung des oberflächlichen Bindegewebes zur Fixierung können wir die Haut zusätzlich zu den Achseln hin straffen und eine breite Narbe vermeiden. Die Länge der Narbe ist jedoch davon abhängig, wie viel Haut weggenommen wurde.“ Da die Schnittführung häufig bis in die Achsel reicht, entfernt der Chirurg oft einen Teil der Schweißdrüsen und Achselhaare, was viele Frauen als einen schönen Nebeneffekt empfinden. Bei nur sehr geringen Mengen Fett gibt es die Möglichkeit, Haut und Fettgewebe im Rahmen einer Fettabsaugung über die Achsel zu entfernen, ganz ohne Narbe.

Die Arme nicht mehr verstecken

Im Anschluss an den operativen Eingriff legt der Chirurg Druckverbände an, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Nach etwa zehn bis zwölf Tagen werden die Fäden gezogen. „Oberarmstraffungen führen wir bevorzugt unter Vollnarkose durch. Bei geringem Hautüberschuss ist auch eine lokale Betäubung mit Dämmerschlaf möglich“, erklärt Dr. Niermann. In den meisten Fällen empfiehlt der Arzt einen kurzen Klinikaufenthalt von bis zu zwei Tagen. Um den Heilungsprozess nicht zu stören, sollten Patienten für ein paar Wochen auf körperliche Anstrengung und Sport verzichten, dürfen aber bereits nach zwei Wochen wieder arbeiten. „Viele Patientinnen berichten nach dem Eingriff, dass sie im Sommer wieder ganz ohne Scham schöne Kleider tragen können, endlich wieder in Blusen passen und auch sportlichen Aktivitäten ohne Unwohlsein nachgehen“, sagt Dr. Niermann abschließend.