Getestet: Sekt

Getestet: Sekt

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Keine Feierlaune

Teurer Sekt ist nicht immer der qualitativ beste. Das zeigt eine Untersuchung, die ÖKO-TEST in der aktuellen Dezemberausgabe durchgeführt hat. Von den 18 getesteten Sektmarken, die in traditioneller Flaschengärung hergestellt wurden, konnte die Hälfte nicht überzeugen. Vor allem am Geschmack hatten die Prüfer einiges auszusetzen.

Sekt aus traditioneller Flaschengärung gilt als besonders hochwertig. ÖKO-TEST wollte wissen, wie diese Produkte professionell beurteilt werden, und schickte verschiedene Sekte, Crémants und Cavas in die Labore. Sensorikexperten prüften das Aussehen, den Geruch, den Geschmack und das Mundgefühl. Die Prüfer bemängelten bei einigen Marken einen bitteren Geschmack, andere schmeckten unausgewogen oder hatten einen unangenehmen Beigeruch. Verantwortlich für die Bitternote kann ein zu starker Übergang von Gerbstoffen bei der Herstellung der Grundweine sein, etwa durch Verletzungen der Beerenhäute. Übrigens sagt der Preis wenig über den Geschmack aus. Der teuerste Sekt im Test schaffte nur ein „ausreichend“, während drei der günstigeren Produkte von ÖKO-TEST ein „sehr gut“ bekommen haben.

Sekt, Crémant und Cava zählen zu den Qualitätsschaumweinen, für die bestimmte gesetzliche Vorgaben, etwa für den Zuckergehalt, vorgeschrieben sind. Im Labor stellte sich heraus, dass in dem getesteten Sekt von Henkell etwas mehr Zucker enthalten ist als für die Geschmacksangabe „brut“ erlaubt ist. Es gibt aber auch Positives zu berichten: Alle Marken perlen offensichtlich mit Kohlendioxid aus der Sektgärung. Kohlensäure aus anderen Quellen war nicht nachweisbar.

 

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