Povergrößerung durch Silikon oder Eigenfett

Povergrößerung durch Silikon oder Eigenfett

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Aus der Tierwelt kennt man dieses Phänomen bereits: Das Hinterteil muss auffallen!

 

Zwar laufen wir Menschen nicht, wie Paviane, mit einem roten Gesäß umher, aber ausladend darf er schon sein. Das macht Eindruck – vor allem auf das männliche Geschlecht. So kennt wahrscheinlich jeder mindestens eine prominente Person, die durch ihre Rundungen ihren Bekanntheitsgrad entscheidend voran gebracht hat. Wer von Natur aus nicht mit einem großen Hinterteil ausgestattet wurde, kann nachhelfen. Eine Povergrößerung mit Silikon, ist aber längst nicht mehr erste Wahl.

 

Mit Silikon zu prallen und gefühllosen Rundungen

 

 

Was bereits für den Busen zur Vergrößerung verwendet wird, kann auch dem Hinterteil die nötige Fülle verleihen. Allerdings birgt diese Methode einige Nachteile, denn im Gegenteil zum Busen ist das Gesäß anderen Belastungen ausgesetzt. „Beim Sitzen beispielsweise ist das komplette Gewicht auf dem Silikonimplantat. Da es sich um einen Fremdkörper handelt, stellt sich hier ein Taubheitsgefühl ein, was äußerst unangenehm ist“, erklärt Holger Fuchs, Facharzt für plastisch-ästhetische Chirurgie und Klinikdirektor der Praxis Klinik Pöseldorf in Hamburg. Bei einer Gewichtsabnahme treten zudem unschöne Effekte auf, denn bereits bei zwei bis drei Kilo weniger auf der Waage zeichnet sich das Implantat ab. Grundsätzlich ist dieser Eingriff heutzutage eher zweite Wahl und wird nur noch gemacht, wenn das sogenannte Brazilian Butt Lift nicht angewendet werden kann.

 

Brazilian Butt Lift – der Favorit!

 

Wie der Name schon verrät, kommt diese Methode aus Brasilien, wo nicht nur die Melonen groß sind, sondern gerne auch die Hintern. Statt einem Silikonimplantat wird bei dieser Behandlung Eigenfett verwendet, das an einer Stelle im Körper abgesaugt wird, um dann im Gesäß eine neue Bestimmung zu erhalten. „Während des Eingriffs wird zunächst mittels Liposuktion das Fett an Ober- und Unterbauch, Flanken, Rücken oder Taille abgesaugt. Anschließend findet während derselben Operation der Eigenfett-Transfer statt. Mittels feiner Nadeln wird das Fettgewebe in die gewünschte Region transferiert“, so der Mediziner. Nur bei Frauen, die nicht genug Eigenfett haben, kommt dieser Eingriff nicht in Frage.

 

Zusätzlich ist diese Methode, nicht nur wesentlich schonender und verträglicher für den Körper, sondern es werden auch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. So werden diätresistente Fettpolster durch das Absaugen eliminiert und die gesamte Figur modelliert. Ein schöner Nebeneffekt. Grundsätzlich wird jede Frau, die den Wunsch nach mehr Fülle hintenrum hat, umfassend von Holger Fuchs in der Praxis Klinik Pöseldorf beraten. Denn wichtig ist, dass der Allerwerteste auch zum restlichen Körper passt und nicht der Spruch gilt: Mehr ist Mehr!