Nur nicht ins Schwitzen kommen!

Nur nicht ins Schwitzen kommen!

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Dank Laserlipolyse entspannt durch den Sommer

Es ist unangenehm, es riecht und es sieht ungepflegt aus: Schweiß. Auf der Stirn, unter den Achseln oder in den Handflächen, niemand kann sich dem entziehen. Ist es warm oder stehen wir unter Strom, startet die Schweißproduktion, ohne dass wir es beeinflussen können. Bei manchen Menschen geraten die Schweißdrüsen sogar völlig außer Kontrolle und können weit mehr Probleme bereiten als unschöne Flecken auf dem T-Shirt.

Krankhaftes Schwitzen

Rund zwei Millionen Schweißdrüsen regulieren bei Jedem von uns die Körpertemperatur, was lebensnotwendig ist. Sind die Schweißdrüsen unabhängig von Wärme oder Stress im Dauereinsatz, deutet dies auf eine Hyperhidrose hin. „Die Betroffenen schwitzen außergewöhnlich stark, wechseln deshalb häufig ihre Kleidung und schämen sich im Umgang mit anderen Menschen für Schweißperlen im Gesicht oder für ihre verschwitzten Hände“, erklärt Holger Fuchs, Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie in der Praxis Klinik Pöseldorf in Hamburg. Eine Hyperhidrose setzt die Betroffenen psychisch unter Druck, weil sie auch an einem kühlen Wintertag stark schwitzen und das nicht steuern können. Sie fühlen sich abstoßenden Blicken ausgesetzt und isolieren sich immer mehr. Somit wird der Schweiß nicht nur zu einem physischen Problem, sondern kann auch zu Depressionen führen. Um krankhaftes Schwitzen festzustellen, kann ein Lugolscher Test beim Arzt Klarheit bringen. Ein spezielles Pulver signalisiert dabei die Stärke der Transpiration.

Laserlipolyse gegen übermäßiges Schwitzen

Aber auch Jeder ohne Hyperhidrose hat im Alltag mit dem Schwitzen seine Probleme. Sei es der hochgeschlossene Business-Look im Büro, der Job als Fitnesstrainer oder als Fahrradkurier – Schwitzen gehört zum Alltag einfach dazu. Wer neben Deo, Achsel-Pads oder Kräutertees eine langfristige Lösung sucht, um den Alltag flecken- und geruchsfrei zu meistern, findet in der plastisch-ästhetischen Chirurgie eine Alternative. „Bei übermäßigem Schwitzen können mittels Laserlipolyse die Schweißdrüsen vermindert werden. Dabei wird eine ca. 0,5 mm starke Kanüle durch minimale Hautschnitte unter die Achselhaut eingeführt, sodass ein direkter Kontakt zwischen der Laserfaser und dem zu behandelnden Gewebe hergestellt wird. Unter der Energie des Lasers schmelzen die Schweißdrüsen einfach dahin“, so Holger Fuchs.

In der Regel muss die Behandlung nicht wiederholt werden

Die Drüsen werden nachhaltig eliminiert und die Behandlung muss in der Regel nicht wiederholt werden. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber der Verwendung von Botox, was alle paar Monate erneuert werden muss. Der Eingriff dauert etwa eine Stunde und wird unter einer Dämmerschlafnarkose durchgeführt, so dass ein stationärer Aufenthalt in der Klinik nicht erforderlich ist. Etwa eine Woche nach dem Eingriff kann der Schaumstoffverband entfernt werden, der nach der OP die Achseln schützt.

 

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